Wo man am besten „bio“ isst

Vom Luxushotel bis zum Konzeptcafé: Bio Austria und Biorama kürten bei der „Bio Gastro Trophy“ die besten Betriebe in drei Kategorien. Neben einem Sieger aus Wien scheint vor allem Salzburg ein gutes Pflaster für Bio-Liebhaber zu sein.


Nomen est omen: Das Biohotel Rupertus setzt auf 100 % bio (© Biohotel Rupertus/Heldentheater)

Am Ende eines für die Gastronomie schwierigen Jahrs dürfen sich drei heimische Betriebe immerhin über eine Auszeichnung freuen: Im Rahmen der „Bio Gastro Trophy“ wurden durch ein Publikumsvoting und eine Jury die besten Bio-Lokale des Landes gewählt. Im Rennen war eine breite Range an Gastronomiebetrieben, von der Nobeladresse über Caterings bis zum kleinen, feinen Café.

Die Veranstalter Bio Austria und Biorama betonen, dass sämtliche teilnehmenden Betriebe durch eine österreichische Bio-Kontrollstelle zertifiziert sind und die strengen Bio-Austria-Richtlinien für Außer-Haus-Verpfleger einhalten.

And the winners are …

Publikumsgewinner des Online-Votings: Kolariks Luftburg

Das beliebte Ausflugsziel im Wiener Prater ist mit seinen Hüpfburgen eine Attraktion für Kinder und bietet österreichische wie internationale Schmankerl. Der kontinuierliche Ausbau des Bio-Angebots war ein Herzensprojekt der Eigentümerin Elisabeth Kolarik. Seit 2016 wurde das gesamte Angebot sukzessive auf 100 % Bio umgestellt.

Newcomer-Betrieb des Jahres: Rosencafé

Birgit und Josef Schattbacher haben sich in der Bio-Szene längst einen Namen gemacht. Bevor das Rosencafé in das historische Salzburger Hotel Stein einzog, hatten sie sich bereits am eigenen Hof mit Frühstücks-Kreationen, kleinen Gerichten und Süßspeisen eine kleine Fangemeinde aufgebaut. Für ihr Konzept „Farm to table“ beziehen sie die meisten Zutaten von Biohöfen aus der Umgebung, das Gebäck aus Fusch sowie Fleisch, Schinken und Eier vom eigenen Hof. Das Rosencafé bietet eine vielfältige Frühstückskarte, ab Mittag gibt es zusätzlich Pikantes wie Sandwiches, Bowls oder Burger.

„Bio, regional, und sicher“: Biohotel Rupertus

Mit dem Biohotel Rupertus wurde ein Betrieb ausgezeichnet, der Nachhaltigkeit seit vielen Jahren umfassend lebt und immer noch danach strebt, einen Schritt weiter zu gehen. Das betrifft die Energieversorgung genauso wie etwa die zur Verfügung gestellte Damenhygiene, die soziale Projekte unterstützt. Nadja Blumenkamp, die den Familienbetrieb führt, will auch ihre Gäste motivieren, Neues zu versuchen und legt etwa in den Zimmern Zahnputzpulver auf, das hilft, Plastikverpackung einzusparen. Selbstverständlich ist im Rupertus auch die Küche Bio und regional.