Wanted: Orte des Respekts

Zum vierten Mal suchen Respekt.net, Raiffeisen Bank International und der FALTER Projekte, die zivilgesellschaftliches Engagement repräsentieren.


Wo wird besonders viel fürs Zusammenleben getan? (© Respekt.net/Sebastian Philipp)

Orte des Respekts. Das klingt zunächst ein wenig abstrakt bis schwammig. Ist es vielleicht auch. Doch wofür die Regionen, Gemeinden, Straßen oder auch virtuellen Orte, die für diesen Titel nominiert werden, stehen, ist es etwas recht konkretes: Zusammenhalt, Hilfe, Zivilcourage, respektvolles Miteinander.

„2020 haben die Menschen in Österreich bisher unvergleichlichen gesellschaftlichen Zusammenhalt bewiesen. Das Engagement für Schwächere und für ein besseres Zusammenleben aller bleibt etwas Besonderes“, so Bettina Reiter, Präsidentin des Vereins Respekt.net, der sich selbst als „Crowdfunding-Plattform für eine bessere Gesellschaft“ bezeichnet.

Nachhaltige und kreative Vorbilder

Gemeinsam mit der Raiffeisen Bank International und der Wochenzeitung Falter sucht Respekt.net bereits zum vierten Mal die „Orte des Respekts“ in Österreich. Bis zum 12. Juli 2020 können Projekte (eigene oder auch anderer) über die Website „ortedes.respekt.net“ eingereicht werden. 

Die Einreichungen sollen folgende Kriterien erfüllen: sie diskriminieren nicht, haben eine positive Vorbildwirkung für andere, leben Nachhaltigkeit und versuchen, in ihrer Umsetzung neue, kreative Wege zu gehen. 

Ablauf des Wettbewerbs

Nach dem Einreichschluss werden alle Projekte, die die Kriterien des Wettbewerbs erfüllen, detailliert auf der Webseite vorgestellt und in der „Orte des Respekts Landkarte“ verzeichnet. Eine Jury wählt schließlich drei Bundessieger aus, die sich über Preisgelder in Höhe von 6.000 Euro freuen dürfen. Zudem wird die Community in die Entscheidung miteinbezogen und kann einem Projekt zum Publikumspreis verhelfen – ab Mitte August gibt es das Respekt.net-Community-Voting für alle nominierten „Orte des Respekts“. 

Das Ergebnis wird am 18. September, dem „Tag des Respekts“, veröffentlicht. Bei der „Nacht des Respekts“ im Oktober werden die Siegerprojekte ausgezeichnet und vernetzt.