Hermann Erlach neuer Regional Managing Director für Mittel- und Osteuropa von SAP

Der ehemalige Microsoft-Österreich-Chef kehrt zu SAP zurück und übernimmt als Regional Managing Director für CEE mit 1. Oktober die Geschicke in den Regionen Mitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien.


Hermann Erlach wurde von SAP zum neuen Regional Managing Director für Mittel- und Osteuropa ernannt © Microsoft

Mit 1. Oktober 2026 hat SAP Hermann Erlach zum Regional Managing Director für die Region Mittel- und Osteuropa (CEE) ernannt. In seiner neuen Rolle steuert der Manager das SAP-Geschäft in insgesamt 24 Ländern in Zentraleuropa, Osteuropa sowie Zentralasien. Hauptaufgabe ist es dabei, Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen und deren Investitionen in Cloud- und Business-AI-Lösungen rasch in messbaren Geschäftsnutzen zu übersetzen. Erlach wird seinen Dienstsitz in Wien haben und dort in Angelegenheiten des Österreich-Geschäfts mit dem österreichischen Geschäftsführer Andreas Wagner zusammenarbeiten.

Rückkehr zu SAP mit internationaler Führungserfahrung

Mit dieser Ernennung kehrt Hermann Erlach an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Bereits von 2008 bis 2015 bekleidete er verschiedene Führungspositionen bei SAP und sammelte umfassende Erfahrungen in den Bereichen Vertrieb, Dienstleistungen, Kundenbindung sowie Geschäftstransformation auf nationaler wie auch regionaler Ebene.

Zuletzt war Erlach als General Manager bei Microsoft Österreich tätig, wo er das Unternehmen durch eine Phase rascher technologischer und marktbezogener Veränderungen steuerte. Im Laufe seiner mehr als 20-jährigen Karriere in internationalen Führungspositionen erwarb er Expertise in der Unternehmensberatung, bei Technologiedienstleistungen sowie bei organisatorischen Transformationsprozessen.

Hermann Erlach vereint SAP-Expertise mit internationaler Führungserfahrung und einem starken Fokus auf Transformation und verantwortungsvolle KI. Sein kunden- und mitarbeiterorientierter Führungsstil wird Unternehmen in der gesamten Region dabei helfen, Investitionen in Cloud- und Business-KI in messbare Geschäftsergebnisse umzuwandeln.

Alex Kläger, Präsident von SAP für Mittel- und Osteuropa

Ich freue mich sehr, zu SAP zurückzukehren – gerade jetzt, wo Unternehmen neu darüber nachdenken, wie Technologie Mehrwert schafft. Doch bei einer erfolgreichen Transformation geht es nicht nur um Technologie. Es geht auch um Führung, Vertrauen und Menschen. SAP ist einzigartig positioniert, um Kunden dabei zu helfen, das Potenzial von Business-KI und digitaler Innovation in messbare Geschäftsergebnisse umzusetzen. Ich freue mich darauf, mit unseren Teams, Kunden und Partnern in ganz Mittel- und Osteuropa zusammenzuarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und gemeinsam nachhaltigen Mehrwert zu schaffen.

Hermann Erlach, Regional Managing Director für CEE von SAP

Lücke in Österreichs digitaler Transformation schließen

Der Wechsel kommt zu einem Zeitpunkt, an dem heimische Betriebe vor großen Herausforderungen bei der Digitalisierung stehen. Laut dem aktuellen IKT-Bericht von Statistik Austria nutzen zwar bereits 30 Prozent der heimischen Unternehmen KI-Technologien – womit Österreich über dem EU-Schnitt von 20 Prozent liegt. Die Studie „State of AI in Austria 2025“ von McKinsey zeigt jedoch deutlichen Nachholbedarf auf, denn nur jedes fünfte Unternehmen verfügt über eine KI-Strategie und 80 Prozent haben den Geschäftsnutzen von KI bislang nicht quantifiziert.

Um diese Lücke zu schließen, setzt SAP auf fortschrittliche Cloudsysteme wie die SAP Business Data Cloud. Diese sammeln Geschäftsdaten aus dem gesamten Betrieb und bereiten sie so auf, dass KI-Agenten damit komplexe Aufgaben lösen können. Als „Digitalisierungspartner der österreichischen Wirtschaft“ möchte das Unternehmen hier gezielt ansetzen.

NH