Sigmund Freud Privatuniversität setzt neue Maßstäbe im Medizinstudium

Die SFU sorgt mit ihrem innovativen Medizin Curriculum für internationales Interesse in der Fachwelt. Studierende erhalten eine garantierte Ausbildung in allen 18 klinischen Disziplinen.


Die Entwicklerin des neuen Curriculums Frau Prof. Manuela Födinger kann von einer internationalen Erfolgsgeschichte berichten © Ben Leitner

Die Sigmund Freud Privatuniversität (SFU) weckt mit der erfolgreichen Umsetzung ihres neuen Studienplans für den Masterstudiengang Humanmedizin internationale Aufmerksamkeit im Bildungs- und Gesundheitssektor. Das neue Medizin-Curriculum der SFU setzt modernste internationale Ausbildungsstandards um. Nach einer umfangreichen Modernisierungs- und Entwicklungsphase absolvierte der erste Studienjahrgang erfolgreich das neue Studienkonzept. Die Ergebnisse wurden im August 2026 auf dem weltweit größten Kongress für medizinische Ausbildung (AMEE 2026) erstmals öffentlich präsentiert.

Neues Ausbildungskonzept nach internationalen Standards

Das Curriculum basiert nunmehr auf international anerkannten „Entrustable Professional Activities“ (EPA) – auf Deutsch etwa anvertraubare berufliche Fähigkeiten. EPA beschreibt klar definierte, typische medizinische Aufgaben, die Medizinerinnen und Mediziner am Ende ihrer Ausbildung sicher und schrittweise eigenständig beherrschen sowie anwenden müssen. Dazu zählen beispielsweise Tätigkeiten in der klinischen Entscheidungsfindung sowie bei der Untersuchung und Betreuung von Patientinnen und Patienten.

Entwickelt wurde das Studienprogramm von einem Team unter der Leitung von Prof. Dr. Manuela Födinger zusammen mit Prof. Dr. Bernhard Jäger und Wiebke Sammtleben MA. Dabei arbeiteten sie gemeinsam mit dem renommierten niederländischen Professor Olle ten Cate, der für seine Arbeit im Bereich der medizinischen Ausbildung bereits mehrfach international ausgezeichnet wurde.

Was vor drei Jahren nach Herausforderungen bei der Akkreditierung unseres Medizinstudiums begann, hat sich nun zu einer internationalen Erfolgsgeschichte entwickelt. Wir haben nicht nur an einzelnen Stellschrauben gedreht, sondern die gesamte medizinische Lehre an der SFU an internationalen Spitzenstandards ausgerichtet. Unser neues Curriculum stellt sicher, dass unsere Absolventinnen und Absolventen möglichst breit klinische Erfahrungen sammeln und schrittweise Verantwortung in der Patientenversorgung übernehmen. Genau diesen Anspruch muss moderne medizinische Ausbildung heute erfüllen.


Prof. Dr. Manuela Födinger SFU, Entwicklerin des Curriculums

Umfassende Praxisrelevanz direkt in den Spitälern

Durch das neue Studienprogramm profitieren Studierende von einer umfassenden klinischen Ausbildung in allen 18 medizinischen Disziplinen. Zusätzlich zur gängigen klinischen Ausbildung an der Universität werden die Studierenden direkt in Wiener Spitälern geschult. Im Rahmen von zusätzlichen klinischen Praktika (Clinical-Exposure-Clerkships) lernen die Studierenden in kompakten Rotationen den Alltag in allen 18 Disziplinen – darunter auch in der Pathologie und der physikalischen Medizin – kennen und sammeln dort praktische Erfahrungen. Dieser Umfang an praktischer Erfahrung ist an österreichischen Hochschulen bislang einzigartig.

Darüber hinaus werden sie in einem zehnwöchigen Praktikum (Contribution-to-Care-Clerkship) vollwertiges Mitglied eines Krankenhausteams und übernehmen konkrete medizinische Aufgaben in der Patientenversorgung. Diese Form der qualitativen Praxisvermittlung während eines Medizinstudiums ist an österreichischen Hochschulen bislang einzigartig. Die Praktikumsplätze werden durch Partnerschaften mit dem Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV), den Barmherzigen Brüdern, der Vinzenz Gruppe und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) ermöglicht und gewährleistet.

Die SFU bringt Österreich als Pionier in der internationalen Medizinausbildung auf die Landkarte. Die SFU ist die erste Universität in Österreich, die ein derartiges EPA-basiertes Programm im Rahmen eines Medizinstudiums implementiert. Das unterstreicht unseren Pioniergeist in der Hochschullandschaft. Damit schaffen wir höchste international anerkannte Standards für die praktische Ausbildung unserer Studierenden und leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der medizinischen Versorgung in Österreich.


Prof. Dr. Johannes Pollak, Rektor der SFU

Ein wichtiger Beitrag für Österreichs Gesundheitsversorgung

Die praktische Ausbildung wird damit systematisch am Stand von Wissenschaft und Forschung ausgebaut und Studierende somit umfassend auf den Berufseinstieg vorbereitet. Dadurch verbessert der hohe Praxisanteil nicht nur die Ausbildung selbst, sondern leistet gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Österreich.
Internationalen Expertinnen und Experten zufolge hat die SFU damit eines der modernsten Studienkonzepte weltweit geschaffen.

NH