Der „Payment-Report 2025“ vom Handelsverband und Nexi zeigt eindrücklich, wie sich der Online-Einkauf in Österreich auf dem Vormarsch befindet. 9 von 10 Österreicher:innen kaufen online ein und für 65% stellt dabei das Smartphone den unverzichtbaren Shoppingbegleiter dar. Zudem hat sich der Online-Einkauf in allen Altersgruppen über alle Generationen hinweg bereits durchgesetzt.
Mit einer Durchdringung von 90% über alle Altersgruppen hinweg ist der digitale Einkauf in Österreich mittlerweile fest verankert.
Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands
Der Siegeszug des Mobile Commerce
Die Digitalisierung des österreichischen Konsumverhaltens hat ein neues Plateau erreicht. Die repräsentative Studie, für die europaweit fast 28.000 Personen und österreichweit mehr als 2.500 Personen befragt wurden, zeichnet ein klares Bild: 90% der Österreicher:innen nutzen E-Commerce-Angebote. Besonders auffällig ist die Dominanz mobiler Endgeräte. Für 65% der Befragten ist das Smartphone das wichtigste Gerät beim Online-Einkauf. Dabei gehe es längst nicht mehr nur um die Technologie an sich, sondern um deren reibungslose Umsetzung. Einfachheit, Geschwindigkeit und Sicherheit sind für die Kund:innen die entscheidenden Kriterien beim Bezahlvorgang.
Das Smartphone als Überflieger
Trotz des digitalen Booms zeigt sich die heimische Konsumlandschaft differenziert. Während bei den 18- bis 29-Jährigen bereits 73% im stationären Handel mit dem Handy bezahlen, bleibt das Bargeld insgesamt eine stabile Größe und deckt weiterhin rund 40% der Transaktionen ab.
Der Onlinehandel bleibt auf der wirtschaftlichen Überholspur und das Smartphone der Überflieger. Zwei Drittel der Österreicher:innen nutzen es als Hauptgerät im E-Commerce. Auch im stationären Handel wächst der Mobile-First-Trend rasant, vier von zehn Kund:innen bezahlen regelmäßig mit dem Handy. Und besonders wer junge Kund:innen erreichen will, muss mobil denken.
Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands
Veränderung des Konsumverhaltens
Die Studie zeigt zudem eine Verschiebung der Online-Ausgaben. Zwar bleibt Bekleidung (45%) die stärkste Kategorie, doch alltägliche Bedarfsgüter und Dienstleistungen holen massiv auf. 22% der Österreicher:innen kauft bereits ihre Lebensmittel online ein. Zudem wandern der Abschluss von digitalen Streaming-Abos mit 31,5% sowie von Services wie Versicherungen mit 21% zunehmend in den Online-Bereich. Auch im Segment der Reisen werden Buchungen für Hotel und Züge immer stärker (22,5%) online abgewickelt.
Der Report verdeutlicht, dass die Grenzen zwischen Online- und Offline-Welt verschwimmen. Für Händler bedeutet dies, dass Online-Payment kein isolierter Vorgang mehr ist, sondern ein kritischer Teil der gesamten Customer Journey, der über Kundenbindung und Abschlussquoten entscheidet.
NH
