Leiner/kika dementiert Schließungen

Das Unternehmen wehrt sich gegen die kolportierte Auflassung von Standorten. „Alle Häuser bleiben geöffnet“, heißt es seitens Leiner/kika.


Leiner/kika-Fahnen
Leiner/kika weist Gerüchte "aufs Schärfste zurück" (@ Leiner/kika)

Die Möbelhaus-Kette Leiner/kika plane die Schließung bzw. den Verkauf einzelner Filialen, hieß es zuletzt in Medienberichten. Das Unternehmen dementiert dies nun energisch.

Zwar sei der gesamte Möbelhandel in Europa – auch Leiner/kika – von den Folgen des Ukrainekrieges stark betroffen, aber es gebe keine Pläne zur Schließung von Einrichtungshäusern, heißt es in einer Aussendung: „Die in manchen Medien kolportierte Schließung einiger Einrichtungshäuser oder etwa des Eskole-Studios in Linz weise ich aufs Schärfste zurück, alle Häuser bleiben geöffnet“, so Geschäftsführer Reinhold Gütebier.

Leiner/kika will Kurs halten

Die Sanierung der Kette sei in den letzten drei Jahren gut vorangeschritten, heißt es in der Aussendung weiter. Es wurde viel in die Modernisierung der Standort und in Mitarbeiter-Schulungen investiert worden, mit den Eskole-Küchenstudios in Linz, Graz und Wien wurde eine neue Marke geschaffen. Auch der Onlineumsatz habe (nicht zuletzt durch die Lockdowns) deutlich gesteigert werden können.

Trotz der aktuellen Herausforderungen wolle das Unternehmen daher seinen eingeschlagenen Kurs fortführen. Statt Schließungen soll weiter investiert werden, auch neue Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen werden gesucht. „Wir setzen alles daran, das Unternehmen weiterhin auf stabile Beine zu stellen“, sagt Gütebier.