Der RE/MAX-Immospiegel 2025 wurde veröffentlicht und zeigt deutlich, dass wieder mehr Eigentumswohnungen in Österreich gekauft werden. In konkreten Zahlen wurden 2025 insgesamt 40.576 Wohnungen erstanden (+21,7 % im Vergleich zu 2024). In allen neun Bundesländern konnten im Vergleich zum Vorjahr mehr Wohnungskäufe registriert werden, wobei sich die Zahlen in Wien um fast ein Viertel (+24,7 %) steigerten. Ebenso der Wert der verkauften Wohnungen hat sich gesteigert: Ein Plus von 11,91 Milliarden Euro im Vergleich zu 2024.
Die teuersten Eigentumswohnungen sind in Bregenz zu finden
Die teuersten Landeshauptstädte sind Bregenz, gefolgt von Innsbruck und Salzburg. In Wien sowie österreichweit sind die teuersten Bezirke Innere Stadt, Wieden und Döbling, gefolgt von der Leopoldstadt. Der Bezirk Kitzbühel ist der erste Bezirk außerhalb Wiens, welcher in diesem Ranking zu finden ist.
Der Wohnungsmarkt hat sich 2025 in den meisten Regionen erfreulich entwickelt. Das Angebot war gut, die Nachfrage stärker als in den Jahren davor und die Preise haben nur leicht angezogen.Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von RE/MAX Austria
Guter Zeitpunkt eine Eigentumswohnung zu erwerben
Vorarlberg (29,6 %) und die Steiermark (27,8 %) legen am meisten zu bei der Verkaufsmenge im Jahr 2025. Wie der Bericht bestätigt, ist es aktuell noch ein guter Zeitpunkt für einen Kauf. Grund sind das niedrige Zinsniveau sowie die guten bestehenden Angebote. Aktuell besteht zudem noch die Befreiung von der Grundbuch- und Pfandrechtseintragungsgebühr für Hauptwohnsitzkäufe bis 500.000 Euro, welche allerdings mit 30. Juni 2026 endet. Zu betonen ist allerdings, dass die Wohnungspreise zur Zeit langsamer steigen als die Inflation.
Preis pro Quadratmeter: Salzburg vor Vorarlberg
Seit 2022 sind die Preise pro Quadratmeter in der Bundeshauptstadt am höchsten. An der Spitze befinden sich Salzburg vor Vorarlberg. Am billigsten sind die Wohneinheiten pro Quadratmeter in der Steiermark sowie im Burgenland.
Spannend ist zudem, dass Erstbezüge von Wohnungen immer mehr kosten. Der Aufschlag für Erstbezig auf Quadretmeterbasis hat sich steil entwickelt: Waren es 2021 noch +31,9 %, so sind es 2025 bereits 48,8 %.
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SZ
