Mit einem Minus von 9.629 Arbeitslosen und in Schulung befindlichen Personen gegenüber Juli 2020 ist die Entwicklung am Arbeitsmarkt weiter positiv. Nach wie vor sind aber stellt aber 422.000 Menschen arbeitslos und 452.000 in Kurzarbeit.
„Mit der großzügigen Kurzarbeitsregelung, dem Härtefallfonds, dem Fixkostenzuschuss, Kredit- und Steuerstundungen sowie diversen Branchenpaketen konnten hunderttausende Arbeitslose und tausende Insolvenzen verhindert werden. Und diese Hilfsprogramme wird es für manche Branchen auch noch eine Zeit lang brauchen“, so Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
„Wohlstandsvernichtendes Defensivkonzept“
Man müsse gleichzeitig den Wirtschaftsstandort Österreich intensiv stärken, so Kopf. Dazu brauche es ein „Rückkehrprogramm“ mit u. a. Steuererleichterungen, Investitionsanreizen, einer Stärkung des betrieblichen Eigenkapitals, Offensiven in Forschung, Innovation und Digitalisierung sowie weiterer Flexibilisierung in der Arbeitsorganisation.
Das Modell einer Arbeitszeitverkürzung von ÖGB und AK hingegen lehnt er ab und bezeichnet es als „wohlstandsvernichtendes Defensivkonzept“. Weniger Arbeitszeit bedeute weniger Wertschöpfung und weniger Wertschöpfung einen Verlust an Wohlstand und sozialer Sicherheit, meint Kopf.
Junge Mieter sollen mit kurzen Videoausschnitten von österreichischen Partei-Spitzen auf ungerechtfertigt hohe Mieten aufmerksam gemacht werden. Hinter dieser Kampagne steckt Miet-Bremse.at.
Nach gedämpfter Stimmung aufgrund der Corona-Krise werden die heimischen Finanzchefs offenbar wieder optimistischer: 63 % rechnen laut „Deloitte CFO Survey“ mit einer positiveren Entwicklung der wirtschaftlichen Lage in Österreich.