Pünktlich zum Jahresbeginn veröffentlicht Remax die neue Immobilienstudie. Hierfür wurden 650 Expert:innen befragt. Im Ergebnis kann man die Trends für das kommende Jahr ableiten.
Nachfrage und Angebot steigen
Insgesamt lässt sich sagen, dass sowohl die Nachfrage nach Immobilien als auch das Angebot wieder ansteigt. Dabei ist der Preis dem Inflationsniveau angepasst.
Besonders auffallend ist hierbei, dass die Nachfrage sowie das Angebot besonders im oberen Preissegment steigt. Die Preise hingegen steigen im Vergleich hierzu in den unteren Segmenten deutlicher an.
Mietwohnungen sind vor allem am Stadtrand deutlich gefragt, ebenso in ländlichen Gemeinden. Weniger Nachfrage verbuchen die zentral gelegenen Wohnungen. Hingegen sind Wohnungen, welche zum Kauf angeboten werden, in allen drei Lagen nahezu gleichbleibend gefragt. Die Preise entwickeln sich, so wie bereits in den letzten Jahren, in zentralen Lagen schneller, als bei den weiter außerhalb liegenden Wohnungen. Der Mietzins hat sich hier minimal stärker entwickelt, als die Preise von Eigentumswohnungen.
Immobilienstudie betrachtet auch Gewerbeimmobilien
Neben Objekten, die angekauft oder gemietet werden für den Zweck des Wohnens, werden bei der Immobilienstudie von Remax auch Gewerbeimmobilien berücksichtigt. Hier kann man von einem positiven Trend für 2026 ausgehen, denn Geschäftslokale und Gewerbegrundstücke werden wieder mehr nachgefragt. Zudem steigt auch der Preis für diese Art von Objekten wieder langsam an.
Tiroler:innen sehen den Immobilienmarkt am entspanntesten
Die Bewohner:innen Tirols sehen den Immobilienmarkt und die -trends für 2026 am positivsten. Ihnen folgen die Kärntner:innen und die Niederösterreicher:innen. Eher negativ betrachtet werden die Entwicklungen von den Bewohner:innen des Burgenlandes, Oberösterreichs und Wiens. Die Immobilienstudie zeigt deutlich, dass diese Wahrnehmungen sehr divers im Land sind.
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SZ
